Haltbarmachung von alkoholfreien Getränken: Technologische Verfahren, mikrobiologische Hürden und marktstrategische Vor- und Nachteile

Einleitung, Markttrends und die mikrobiologische Herausforderung der Alkoholfreiheit

Die globale Getränkeindustrie durchläuft einen fundamentalen Strukturwandel, der maßgeblich durch ein verändertes, bewussteres Konsumverhalten der Verbraucher angetrieben wird1. An die Stelle flüchtiger Werbehypes tritt zunehmend ein wissensbasiertes Kaufverhalten, das sich unter anderem in der „Sober Curious“-Bewegung widerspiegelt1. Der globale Markt für alkoholfreie Getränke – darunter entalkoholisiertes Bier, entalkoholisierter Wein, alkoholfreier Sekt sowie komplexe botanische Destillate und funktionale Limonaden – wird bis Ende 2026 voraussichtlich ein Volumen von 157 Milliarden US-Dollar überschreiten1. Alkoholfreie Lifestyles werden dabei keineswegs nur von abstinenten Verbrauchern getragen: Statistiken zeigen, dass rund 92 % der Käufer alkoholfreier Alternativen auch alkoholhaltige Produkte erwerben1. Dies verdeutlicht, dass es den Konsumenten primär um Wahlfreiheit, Flexibilität und den Erhalt von Vitalität und Wohlbefinden geht1.

Aus mikrobiologischer und verfahrenstechnischer Sicht stellt der Entzug oder das bewusste Weglassen von Ethanol jedoch eine immense technologische Barriere dar. Während Ethanol in klassischen alkoholischen Getränken als natürlicher Konservierungsstoff fungiert, der das Wachstum pathogener sowie verderbserregender Keime effektiv inhibiert, weisen alkoholfreie Getränke aufgrund ihrer hohen Wasseraktivität mit einem -Wert von über 0,95, ihres Gehalts an leicht verwertbaren Zuckern und ihres oft moderaten Säuregehalts eine extreme Anfälligkeit für mikrobiellen Verderb auf4. Zu den primären Schadkeimen zählen Hefen wie Saccharomyces cerevisiae, Zygosaccharomyces bailii und Zygosaccharomyces rouxii, Schimmelpilze wie Penicillium roqueforti und Byssochlamys nivea sowie diverse Milchsäure- und Essigsäurebakterien6.

Zusätzlich verkompliziert wird die technologische Herausforderung durch den Wunsch der Konsumenten nach „Clean Label“-Produkten, die frei von künstlichen Konservierungsstoffen, naturbelassen und minimal verarbeitet sind7. Für Getränkeproduzenten bedeutet dies, dass das gewählte Konservierungsverfahren nicht nur mikrobiologische Sicherheit garantieren, sondern auch die empfindlichen sensorischen Profile – wie die feinen Bitternoten, floralen Schichten und Texturen, welche die Struktur des fehlenden Alkohols ersetzen müssen – sowie wertvolle Vitamine und Antioxidantien schonen muss3.

Thermische Konservierungsverfahren: Mechanismen, Systemvergleiche und Abfülltechnik

Die thermische Behandlung stellt das klassische und am weitesten verbreitete Verfahren zur Inaktivierung von Mikroorganismen in der Getränkeindustrie dar4. Der primäre physikalische Wirkmechanismus beruht auf der hitzeinduzierten Denaturierung von Struktur- und Funktionsproteinen sowie der irreversiblen Schädigung zellulärer Nukleinsäuren4. Die Effizienz der thermischen Inaktivierung verläuft streng logarithmisch und wird maßgeblich durch den pH-Wert des Getränks beeinflusst4. Bei Nasskonserven wird das Verfahren anhand des pH-Wertes in drei Kernbereiche eingeteilt4:

  • Schwachsaure bis neutrale Getränke (pH 4,5–7,0): Hierzu zählen vegane Pflanzendrinks, Milch- und Kaffeegetränke sowie Gemüsesäfte4. Leitkeime sind hochresistente, sporenbildende, mesophile und thermophile anaerobe Bakterien, die Temperaturen von deutlich über 100 °C erfordern (Sterilisation)4.
  • Saure Getränke (pH 4,0–4,5): Hierzu gehören viele Fruchtsäfte und ACE-Getränke4. Die Mikroorganismen sind durch das saure Milieu thermolabiler, weshalb mildere Bedingungen ausreichen4.
  • Stark saure Getränke (pH < 4,0): Hier reichen meist moderate Pasteurisationstemperaturen aus, da das saure Milieu synergistisch als zusätzliche Hürde wirkt4.

In der Praxis hängen thermische Verfahren stark von der Messgenauigkeit ab. Bereits ein geringfügiger systemischer Messfehler von beispielsweise 3 °C bei der Temperaturerfassung (bedingt durch ungenaue Temperatursensoren der Klasse B, äußere Wärmeeinstrahlung oder Kontaktkorrosion) kann den realen Keimabtötungseffekt halbiert4. Dies erfordert zur Kompensation eine Verdopplung der Heißhaltezeit, was wiederum die thermische Schädigung des Produkts drastisch erhöht4.

Kurzzeiterhitzung versus Tunnelpasteurisation

In der industriellen Praxis stehen sich bei der thermischen Konservierung vor allem zwei Konzepte gegenüber: die kontinuierliche Kurzzeiterhitzung (KZE) im Durchfluss und die nachgeschaltete Tunnelpasteurisation im verschlossenen Endbehälter12.

Die Kurzzeiterhitzung nutzt Platten- oder Röhrenwärmetauscher, um das Getränk im Gegenstromverfahren nach dem Prinzip des HTST (High Temperature, Short Time) materialschonend zu erhitzen4. Das Produkt wird in Sekundenschnelle auf die Zieltemperatur gebracht, heißgehalten und sofort wieder abgekühlt, bevor es an den Füller übergeben wird12. Moderne KZE-Anlagen arbeiten mit ausgeklügelten Systemen zur Reduktion von Mischphasen und Medienverbräuchen während der An- und Abfahrprozesse12. Da das Getränk nach der Erhitzung steril ist, erfordert die anschließende Abfüllung eine absolut aseptische oder semi-aseptische Umgebung, um das Risiko einer Rekontamination durch Luftkeime oder unsterile Verpackungen vollständig auszuschließen10.

Die Tunnelpasteurisation hingegen pasteurisiert das bereits im Endbehälter (Dose, Glasflasche) abgefüllte und hermetisch verschlossene Getränk13. Die Behälter durchlaufen auf einem Transportband verschiedene Temperaturzonen, in denen sie mit heißem Wasser berieselt werden, um die erforderlichen Pasteurisationseinheiten zu erreichen, gefolgt von einer schrittweisen Abkühlung13. Dieses Verfahren bietet eine unübertroffene mikrobiologische Sicherheit, da eine Rekontamination nach dem Verschließen physikalisch unmöglich ist13. Allerdings ist der thermische Stress für das Produkt aufgrund der langen Aufheiz- und Abkühlphasen extrem hoch, was zu signifikanten Einbußen bei der organoleptischen Qualität und zum Abbau hitzeempfindlicher Vitamine führt9. Zudem ist der Wasser- und Energiebedarf von Tunnelpasteuren im Vergleich zur KZE massiv erhöht12.

Heißabfüllung (Hot Fill) und verpackungstechnische Herausforderungen

Die Heißabfüllung stellt ein weiteres etabliertes thermisches Verfahren dar, bei dem das Getränk vor dem Abfüllen pasteurisiert und mit einer Temperatur von typischerweise 80 °C bis 85 °C in die Verpackung eingebracht wird14. Die thermische Energie des heißen Produkts wird gezielt genutzt, um die Innenwand des Behälters zu sterilisieren14. Unmittelbar nach dem Verschließen wird der Behälter für mindestens drei Sekunden auf den Kopf gestellt (gestürzt)15. Dieser Schritt ist technologisch essenziell: Bei der Abfüllung entsteht im Flaschenhals unvermeidbar Schaum, der aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften als thermische Dämmschicht wirkt15. Während das flüssige Produkt 85 °C aufweist, herrschen im Schaum des Flaschenhalses oft nur mikrobenfreundliche 55 °C bis 60 °C, was das Überleben von Hefen und Bakterien begünstigt15. Durch das Stürzen der Flasche fließt der heiße Saft über diese Bereiche und sterilisiert die anhaftenden Keime an der Verschlussunterseite und dem Gewinde zuverlässig15.

Die Heißabfüllung stellt extreme Anforderungen an das Verpackungsdesign14:

  • Kunststoffe: Standardmäßige PET-Harze verformen sich unter der Hitzeeinwirkung14. Es müssen speziell modifizierte, teurere „Heat-Set-PET-Flaschen“ verwendet werden, die den thermischen Kräften standhalten14.
  • WECK-Gläser: Diese eignen sich kaum für die industrielle Heißabfüllung, da das Glas beim Einfüllen heißer Flüssigkeiten zu schnell abkühlt, was den notwendigen physikalischen Unterdruck zur Vakuumausbildung beeinträchtigt16.
  • Drahtbügelgläser: Der verbleibende Luftraum im Flaschenhals erschwert eine präzise Temperaturkontrolle, und der Drahtbügel neigt durch den Feuchtigkeitskontakt bei der Reinigung und Lagerung zum Anlaufen und Rosten16.
  • Twist-Off-Verschlüsse: Diese bieten eine hervorragende Wärmeübertragung und sind in pasteurisier- und sterilisierfesten Varianten verfügbar, erfordern jedoch eine hochpräzise mechanische Handhabung beim Verschließen, da ein Überdrehen des Gewindes das Vakuum zerstört16. Zudem besteht bei hoher relativer Luftfeuchtigkeit (> 80 %) in den Lagerräumen die Gefahr von Schimmelbildung im Gewindebereich zwischen Kappe und Glas, da Saftreste beim Füllvorgang dorthin gelangen und als Nährboden dienen15.

Nicht-thermische physikalische Verfahren: Die Ära des „Minimal Processing“

Um den sensorischen und ernährungsphysiologischen Qualitätsverlusten thermischer Verfahren entgegenzuwirken, gewinnt das Konzept des „Minimal Processing“ rasant an Bedeutung7. Nicht-thermische physikalische Methoden inaktivieren Mikroorganismen ohne oder mit nur minimaler Wärmebelastung, wodurch Vitamine, Farbstoffe und hitzesensible bioaktive Verbindungen nahezu verlustfrei erhalten bleiben9.

Hochdruckbehandlung (High Pressure Processing – HPP)

Die isostatische Hochdruckbehandlung (HPP, auch als High Hydrostatic Pressure – HHP bezeichnet) setzt das bereits im flexiblen Endbehälter verpackte Getränk einem extremen Druck von bis zu 600 MPa (6.000 bar) aus10. Das verpackte Produkt wird in Flutkörbe geladen, in einen robusten Druckbehälter gefahren, der anschließend mit Wasser gefüllt und mittels Hochdruckpumpen komprimiert wird19. Während der Kompression kommt es zu einer physikalischen Volumenreduktion des Getränks um rund 16 %19. Nach einer definierten Haltezeit von wenigen Minuten wird der Druck schlagartig abgelassen, woraufhin sich das Produkt wieder auf sein Originalvolumen ausdehnt19.

Der Inaktivierungsmechanismus von HPP basiert auf der Zerstörung nicht-kovalenter Bindungen (Wasserstoffbrücken, ionische Wechselwirkungen)5. Dies führt zur irreversiblen Denaturierung von Zellmembranproteinen und Strukturkomponenten vegetativer Mikroorganismen sowie zur Störung ihrer biochemischen Stoffwechselwege5. Vitamine, Polyphenole und flüchtige Aromastoffe bleiben von dieser physikalischen Kraft unberührt, da ihre kovalenten Bindungen druckstabil sind9. Untersuchungen zeigen, dass HPP über 90 % der Ascorbinsäure (Vitamin C) im Vergleich zu thermischen Verfahren schützt9.

Allerdings ist HPP technologisch limitiert: Bakteriensporen überstehen Drücke von 600 MPa schadlos, weshalb das Verfahren primär für saure Getränke (pH < 4,5) geeignet ist, bei denen das saure Milieu das Auskeimen überlebender Sporen verhindert4. Zudem ist HPP ein diskontinuierlicher Chargenprozess (Batch-Verfahren), der hohe Investitionskosten (CAPEX von 500.000 bis 2,5 Millionen US-Dollar pro Anlage) sowie einen hohen Wartungsaufwand (OPEX) für Hochdruckdichtungen und Pumpen verursacht22.

Gepulste elektrische Felder (Pulsed Electric Fields – PEF)

Das PEF-Verfahren ist ein kontinuierliches, nicht-thermisches Konservierungsverfahren für pumpfähige, flüssige Medien mit ausreichender elektrischer Leitfähigkeit24. Das Getränk wird durch eine spezialisierte Behandlungskammer geleitet und ultrakurzen (Mikro- bis Millisekunden), hochfrequenten elektrischen Spannungsimpulsen mit einer Feldstärke von 20 bis 80 kV/cm ausgesetzt25.

Der Inaktivierungsmechanismus beruht auf der Elektroporation der Zellmembranen24. Das an die Elektroden angelegte elektrische Feld induziert eine Ladungstrennung an der mikrobiellen Membran, wodurch ein elektrostatischer Druck entsteht25. Überschreitet das resultierende Transmembranpotential den kritischen Schwellenwert von ca. 1 Volt, bilden sich reversible oder irreversible Poren in der Lipiddoppelschicht25. Irreversible Poren führen zu einer permanenten Permeabilisierung der Membran, dem Austritt des intrazellulären Materials und dem raschen Zelltod25.

PEF schont temperatursensible Vitamine, natürliche Pigmente und Enzyme wie das Bromelain in Ananassaft, während es gleichzeitig die Saftausbeute bei der Extraktion durch den Zellaufschluss erhöht24. Ein gravierender technologischer Nachteil ist jedoch die Anfälligkeit des Systems für Luftblasen oder Schäume im Produkt26. Luft ist ein schlechter elektrischer Leiter; das Anlegen hoher Spannungen führt an Luft-Flüssigkeits-Grenzflächen zu einem dielektrischen Durchbruch (Lichtbogenbildung), der eine erhebliche Brandgefahr darstellt und die Behandlungsanlage zerstören kann26. Daher müssen kohlensäurehaltige, schäumende oder sauerstoffreiche Getränke vor der PEF-Behandlung zwingend mittels Entgasungsanlagen (Deaeratoren) vollständig entlüftet werden26.

UV-C-Behandlung und Pulsed-Light-Technologie (PL)

Die Bestrahlung mit ultraviolettem Licht, insbesondere im keimtötenden UV-C-Bereich bei einer Wellenlänge von 254 nm, inaktiviert Mikroorganismen durch die Zerstörung ihrer Desoxyribonukleinsäure (DNA)28. Die UV-C-Strahlung bricht chemische Bindungen der Nukleotide auf und induziert die Bildung kovalenter Thymin-Dimere, wodurch die Replikation und Transkription der DNA blockiert werden29.

Aufgrund der extrem geringen Eindringtiefe der UV-C-Strahlen in Flüssigkeiten ist dieses Verfahren bei trüben, partikel- oder proteinreichen Säften stark eingeschränkt, da Schwebstoffe einen physikalischen Schatteneffekt erzeugen, hinter dem Mikroorganismen geschützt überleben5. Dennoch ist die UV-C-Desinfektion von klarem Trinkwasser ein weltweit etablierter Standard28.

Eine Modifikation stellt die Pulsed-Light-Technologie (PL) dar, bei der ultrakurze, hochenergetische Lichtblitze (200 bis 1.000 nm, inklusive UV-C, sichtbarem und Infrarotlicht) appliziert werden30. PL erzielt eine signifikante Keimreduktion (3 bis 5 Zehnerpotenzen) innerhalb von Millisekunden durch die Kombination aus fotochemischer DNA-Schädigung und fotothermischer Oberflächenerhitzung der Keime30.

In der Getränkeindustrie wird PL primär zur chemikalienfreien Trockensterilisation von Verpackungsoberflächen (Flaschenverschlüsse, Preform-Mündungen, Aluminium-Siegelfolien) eingesetzt32. Dies ermöglicht den Verzicht auf klassische Desinfektionsmittel wie Wasserstoffperoxid oder Peressigsäure, schont die Umwelt und eliminiert das Risiko chemischer Rückstände im Endprodukt32.

Hinsichtlich des europäischen Lebensmittelrechts unterliegt die direkte UV-C-Behandlung flüssiger Lebensmittel strengen regulatorischen Hürden34. Da die Bestrahlung fotochemische Reaktionen auslösen kann, die zu einer Veränderung der Inhaltsstoffe führen, gelten direkt bestrahlte Getränke und Lebensmittel als neuartige Lebensmittel im Sinne der Novel-Food-Verordnung (Verordnung (EU) 2015/2283) und bedürfen eines komplexen, wissenschaftlichen Zulassungsverfahrens auf Basis einer EFSA-Sicherheitsbewertung35. So ist beispielsweise die UV-Behandlung von Milch zur gezielten Anreicherung mit Vitamin D bereits zugelassen, muss jedoch explizit deklariert werden35. Für die direkte Keimreduktion in Säften müssen Hersteller in Deutschland eine offizielle Ausnahmegenehmigung nach § 68 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) beantragen38.

Ultraschall-Kavitation und Membranfiltration

Die akustische Kavitation mittels hochintensivem Ultraschall (20 bis 40 kHz) erzeugt in der Flüssigkeit Scherkräfte und lokale Stoßwellen, welche die Zellwände von Hefen und Bakterien mechanisch zerstören39. Während die Sonikation im Labormaßstab exzellente Ergebnisse liefert, gestaltet sich das Scale-up für industrielle Durchsätze als technologisch anspruchsvoll und birgt das Risiko der Entstehung von Off-Flavors durch oxidative Radikalbildung18.

Die sterile Membranfiltration (Mikrofiltration mit Porengrößen von 0,2 µm) stellt ein rein physikalisches Trennverfahren dar40. Sie entfernt Hefezellen, Schimmelpilzsporen und Bakterien ohne thermischen Einfluss materialschonend aus dem Produktstrom42. Um das typische Problem der Membranblockierung (Fouling) und die Kuchenbildung bei der klassischen Dead-End-Filtration zu umgehen, nutzt die industrielle Praxis fast ausschließlich die Cross-Flow-Filtration (Querstromfiltration)40. Hierbei strömt die Flüssigkeit mit hoher Geschwindigkeit parallel zur Membran, wodurch abgelagerte Partikel kontinuierlich weggespült werden und ein stabiler Durchfluss gewährleistet wird40. Die Membranfiltration ist hochgradig energieeffizient und schont das Aroma, inaktiviert jedoch keine Enzyme, weshalb die Produkte meist kühl gelagert werden müssen5.

Chemische und mikrobielle Konservierungsstoffe: Spektren, Wirkmechanismen und Risiken

Der Einsatz von chemischen Zusatzstoffen bietet eine kostengünstige und prozesstechnisch einfache Möglichkeit, die mikrobiologische Stabilität von Getränken zu gewährleisten45. Die moderne Lebensmitteltechnologie unterscheidet hierbei streng zwischen klassischen, deklarationspflichtigen Konservierungsmitteln und innovativen, rückstandsfreien oder mikrobiellen Schutzsystemen6.

Dimethyldicarbonat (DMDC)

Dimethyldicarbonat (DMDC, vermarktet unter dem Handelsnamen Velcorin) ist ein weltweit zugelassenes Kaltentkeimungsmittel (E 242)47. Nach der Dosierung in das Getränk dringt das lipophile DMDC-Molekül passiv durch die Zellmembran der Mikroorganismen ein50. Im Zellinneren inaktiviert es irreversible Schlüsselenzyme des Stoffwechsels, indem es mit den nucleophilen Histidyl-Resten der aktiven Zentren reagiert und strukturelle Konformationsänderungen erzwingt50.

Das herausragende technologische Merkmal von DMDC ist seine chemische Instabilität in wässrigen Systemen47. Unmittelbar nach der Zugabe reagiert DMDC in einer temperaturabhängigen Hydrolysereaktion mit dem im Getränk vorhandenen Wasser zu minimalen Mengen Kohlendioxid und Methanol, welche ohnehin natürliche Inhaltsstoffe vieler Fruchtsäfte sind47:

Die Abbauzeit hängt direkt von der Produkttemperatur ab47:

  • Bei 10 °C: Die Hydrolyse erfordert circa 4 Stunden47.
  • Bei 20 °C: Der Wirkstoff ist bereits nach circa 2 Stunden vollständig abgebaut50.

Da im fertigen, für den Verbraucher bereitgestellten Getränk kein freier Wirkstoff mehr nachweisbar ist, gilt DMDC in der EU bei alkoholfreien Erfrischungsgetränken rechtlich als technologischer Verarbeitungshilfsstoff (Processing Aid) und ist somit vollständig von der Deklarationspflicht im Zutatenverzeichnis befreit (deklarationsfreie Kaltentkeimung)48. Die Überprüfung der exakten Dosierung erfolgt analytisch mittels Gaschromatographie (GC) über die quantitative Bestimmung des gebildeten Methanols, wobei der natürliche Methanol-Ausgangswert des Getränks vor der Dosierung subtrahiert werden muss (Umrechnungsfaktor DMDC zu Methanol: 2,0925)49. Die maximal zulässige Zusatzmenge in der EU beträgt 250 mg/L49.

Trotz der technologischen Vorteile birgt der Einsatz von DMDC gravierende prozess- und sicherheitstechnische Risiken47. Die reine Flüssigkeit ist hochgradig ätzend, giftig beim Einatmen und kann bei Haut- oder Augenkontakt schwere Verätzungen verursachen47. Mitarbeiter mit obstruktiven Atemwegserkrankungen oder Asthma dürfen den Dämpfen keinesfalls ausgesetzt werden, da akute Asthmaanfälle drohen47. Zudem beginnt DMDC bei Temperaturen unter 17 °C auszukristallisieren, was zu massiven Störungen und Verstopfungen in den feinen Dosierorganen führt47.

Zur Rückverflüssigung darf das Gebinde auf maximal 30 °C erwärmt werden47. Eine Erhitzung über diesen Punkt hinaus führt zu einer unkontrollierten thermischen Zersetzung unter Freisetzung von Kohlenmonoxid () und Kohlendioxid (), was in geschlossenen Originalgebinden zu einem gefährlichen Druckaufbau und zur Explosionsgefahr führt47. Zudem können sich in Gegenwart von Ammoniumionen () in wässrig-saurer Lösung geringe Spuren von krebserregendem O-Methyl-Carbamat (Methylurethan) bilden53.

Natürliche Glykolipide (Nagardo)

Als hochmoderne, natürliche Alternative zu klassischen Konservierungsstoffen hat sich Nagardo (E 246) etabliert6. Es handelt sich um ein Gemisch natürlicher Glykolipide, das biotechnologisch durch ein lösungsmittelfreies Fermentationsverfahren aus dem essbaren Gallertpilz Dacryopinax spathularia (bekannt als „Sweet Osmanthus Ear“) gewonnen wird6.

Nagardo wirkt als hocheffizienter mikrobieller Schutzschild, indem es die Zellmembranen von Hefen, Schimmelpilzen und ausgewählten Bakterien schädigt6. Seine Effizienz ermöglicht eine bis zu 50-mal geringere Dosierung im Vergleich zu klassischen chemischen Konservierungsstoffen6. Es beeinträchtigt weder die sensorischen Eigenschaften (Farbe, Geschmack, Geruch) des Getränks noch dessen physikalische Viskosität6. Nagardo wird als stabiles Pulver geliefert und als wässrige Stammlösung direkt in den Produktionsprozess integriert6. Es ist über einen pH-Bereich von 2,5 bis 7,0 stabil (mit maximaler Effizienz zwischen pH 2,5 und 4,6) und übersteht typische Verarbeitungsschritte wie KZE, Heißabfüllung oder Tunnelpasteurisation unbeschadet6.

Zur Verdeutlichung der antimikrobiellen Wirksamkeit von Nagardo zeigt die folgende Tabelle die minimalen Hemmkonzentrationen (MHK/MIC) gegenüber den relevantesten getränkeschädigenden Mikroorganismen6:

Mikroorganismus-GruppeSpezifischer TestkeimMinimale Hemmkonzentration (MHK) [mg/L]
HefenSaccharomyces cerevisiae3,16
HefenZygosaccharomyces bailii3,16
HefenZygosaccharomyces rouxii6,36
HefenCandida parapsilosis6,36
SchimmelpilzePenicillium roqueforti12,56
SchimmelpilzeTrichoderma virens6,36
SchimmelpilzeAspergillus brasiliensis6,36
SchimmelpilzeByssochlamys nivea12,56
BakterienAcetobacter aceti50,06
BakterienAcetobacter pasteurianus6,06
BakterienLactobacillus brevis< 10,06
BakterienLactobacillus plantarum< 3,96

Fungal gewonnenes Chitosan und organische Hürden

Chitosan stellt ein weiteres bio-basiertes Schutzsystem dar, das für önologische und getränketechnologische Anwendungen ausschließlich aus pilzlichen Quellen wie Aspergillus niger gewonnen wird58. Es zeichnet sich durch ein breites antimikrobielles Wirkungsspektrum aus, das insbesondere die Ausbreitung von schädlichen, sulfit-toleranten Hefen wie Brettanomyces bruxellensis über Zeiträume von mehr als einem Jahr effektiv unterdrückt59.

Neben seiner antimikrobiellen Aktivität bietet Chitosan einen herausragenden chemischen Schutz vor oxidativer Bräunung58. Der Wirkmechanismus basiert auf der Fähigkeit des Polymers, katalytisch aktive Übergangsmetallionen wie zweiwertiges Eisen () und Kupfer () durch Komplexierung physikalisch zu binden58. Dadurch wird die Entstehung hochreaktiver Hydroxylradikale () über die klassische Fenton-Reaktion in Gegenwart von Weinsäure oder anderen organischen Säuren unterbunden58. Dies schützt sensible Pigmente (wie die Anthocyanstabilität in roten, alkoholfreien Weinen) und verhindert Aromaverluste58. Innovative Kombinationspräparate aus Chitosan und Fumarsäure (wie Chito-F) wirken zudem stark bakterizid gegen Milchsäurebakterien und fördern gleichzeitig die physikalische Klärung des Getränks60.

Klassische chemische Konservierungsmittel und das Benzol-Problem

Die klassischen Konservierungsstoffe Sorbinsäure (E 200, oft als Kaliumsorbat E 202 eingesetzt) und Benzoesäure (E 210, oft als Natriumbenzoat E 211 eingesetzt) hemmen das Hefen- und Schimmelwachstum effektiv, weisen jedoch signifikante qualitative und gesundheitliche Nachteile auf45. Beide wirken ausschließlich im undissoziierten Zustand, der bei niedrigen pH-Werten vorliegt, da nur die ungeladene Säureform die mikrobielle Lipidmembran passieren kann11. Bei der Dosierung in ungeeigneter Menge können sie den Geschmack des Getränks negativ beeinflussen (kratzende oder betäubende Sensorik auf der Zunge)45. Zudem ist Benzoesäure für Katzen und Hunde aufgrund eines Mangels an spezifischen Entgiftungsenzymen hochgradig toxisch54.

Ein schwerwiegendes chemisches Problem stellt die Benzolbildung in Erfrischungsgetränken dar62. Benzol ist ein krebserregender und keimzellschädigender Schadstoff64. Wenn Benzoesäure oder Benzoatsalze in Gegenwart von Ascorbinsäure (Vitamin C, E 300) – welche Erfrischungsgetränken routinemäßig als Antioxidationsmittel zugesetzt wird – im selben Getränk vorliegen, kann eine foto-chemisch oder thermisch induzierte Decarboxylierung stattfinden63. Unter der katalytischen Wirkung von Spuren von Übergangsmetallen (, ) reduziert die Ascorbinsäure das Metallion, das anschließend mit Sauerstoff reagiert und hochreaktive Hydroxylradikale generiert63. Diese Radikale spalten das Kohlendioxid-Molekül aus der Benzoesäure ab, wodurch reines Benzol entsteht63.

Untersuchungen zeigten Benzolkonzentrationen von bis zu 8 µg/L in konventionellen Erfrischungsgetränken und bis zu 50 µg/L in entsprechenden Konzentraten63. Ein ähnlicher, noch nicht vollständig aufgeklärter Bildungsmechanismus führt zur Entstehung von Benzol bei der thermischen Sterilisation von Karottensäften (z. B. in ACE-Drinks)62. Aufgrund dieses Risikos verzichten moderne Getränkehersteller zunehmend auf Benzoesäure und nutzen stattdessen Sorbinsäure oder rein physikalische Konservierungsverfahren63.

Zusätzlich müssen auch Verpackungseinflüsse berücksichtigt werden: Bei der Abfüllung in PET-Flaschen kann Antimon – ein toxisches Halbmetall, das als Katalysator bei der PET-Herstellung dient – in messbaren Mengen (nachgewiesen bis zu 3,4 µg/L) in das Getränk migrieren63.

Integrierter technologischer und ökonomischer Vergleich aller Haltbarmachungsverfahren

Die Auswahl der optimalen Konservierungsstrategie erfordert eine präzise Abstimmung technologischer Parameter mit ökonomischen Rahmenbedingungen und marketingrelevanten Aspekten6. Zur Entscheidungsunterstützung stellt die folgende Tabelle die verschiedenen technologischen Möglichkeiten einander direkt gegenüber:

KonservierungstechnologiePrimäre ParameterWirkungsspektrumClean-Label-Status (EU)Investitionskosten (CAPEX)Betriebskosten (OPEX)Technologische Einschränkungen
Kurzzeiterhitzung (KZE)[cite: 12]72 °C – 85 °C12 für 15 – 30 s12.Vegetative Zellen (Hefen, Schimmelpilze, Bakterien)4.Hoch (rein physikalisch, keine Zusatzstoffe auf dem Etikett)66.Moderat (Standardtechnologie in der Industrie)12.Niedrig (hohe Energieeffizienz durch Wärmerückgewinnung)12.Erfordert absolut sterile Abfüllbedingungen zur Vermeidung von Rekontamination12.
Tunnelpasteurisation[cite: 13]60 °C – 65 °C für 10 – 20 min13.Vegetative Zellen (vollständige Eliminierung im Endbehälter)13.Hoch (keine Zusatzstoffe auf dem Etikett)66.Hoch (großer Platzbedarf, komplexe Anlagentechnik)13.Sehr hoch (immenser Wasser- und Energieverbrauch)12.Starke thermische Schädigung von Aromen; ungeeignet für hitzesensible Getränke4.
Heißabfüllung (Hot Fill)[cite: 14]80 °C – 85 °C14; mind. 3 s Sturzzeit15.Vegetative Zellen auf Produkt- und Behälteroberflächen14.Hoch (keine chemischen Zusatzstoffe notwendig)14.Moderat (einfachere Anlagentechnik als KZE/Aseptik).Moderat (hoher Energiebedarf für die Produkterhitzung)14.Nur für hitzeresistente Verpackungen (Glas oder modifiziertes Heat-Set-PET)14.
Hochdruckbehandlung (HPP)[cite: 19]Bis zu 600 MPa (6.000 bar)19 für 1 – 5 min19.Vegetative Zellen (Zerstörung von Membranen und Proteinen)5.Hervorragend (äußerst schonend, Vermarktung als „kaltgepresst“)20.Extrem hoch (0,5 – 2,5 Mio. USD pro Anlage)22.Hoch (Verschleißteile, diskontinuierlicher Chargenbetrieb)22.Keine Inaktivierung von Sporen; nur für flexible, druckstabile Verpackungen4.
Gepulste elektrische Felder (PEF)[cite: 25]20 – 80 kV/cm25; -Impulse25.Vegetative Zellen (Zelltod durch irreversible Elektroporation)25.Hoch (rein physikalisches Durchflussverfahren)24.Hoch (Investition in leistungsfähige Impulsgeneratoren)23.Niedrig (sehr energieeffizient im Vergleich zu thermischen Verfahren)24.Nur für pumpfähige Medien; erfordert vorherige vollständige Produktentgasung24.
Kaltentkeimung mit DMDC (Velcorin)[cite: 48]Max. 250 mg/L49; vollständige Hydrolyse47.Hefen, Schimmelpilze, ausgewählte Bakterien48.Hervorragend (deklariert als rückstandsfreier Hilfsstoff in der EU)48.Niedrig bis moderat (Kosten für hochpräzise Dosieranlage)50.Niedrig (geringe laufende Kosten pro Liter Getränk).Strengste Arbeitsschutzauflagen; Gefahren bei Untertemperatur (< 17 °C)47.
Biologischer Schutz (Nagardo)[cite: 6]3 – 50 mg/L6; pH-stabil von 2,5 – 7,06.Breitbandig (exzellente Wirkung gegen Hefen und Schimmel)6.Gut (natürlicher Ursprung, Deklaration als E 246 / Pilzextrakt)6.Niedrig (keine spezielle Anlagentechnik erforderlich)6.Moderat (höhere Rohstoffkosten im Vergleich zu synthetischen Stoffen)6.Keine vollständige Inaktivierung hochresistenter bakterieller Sporen6.

Synthese im Rahmen der Hürdentechnologie und Zukunftsausblick

In der modernen Getränkeindustrie zeigt sich ein klarer Trend weg von harten, singulären Konservierungsmethoden hin zu intelligent gestalteten, synergistisch wirkenden Systemen, der sogenannten Hürdentechnologie7. Anstatt ein Getränk durch extreme Hitze thermisch zu schädigen oder es mit hohen Dosen künstlicher Konservierungsstoffe sensorisch zu beeinträchtigen, werden mehrere, für sich genommen subletale physikalische, chemische und mikrobielle Barrieren („Hürden“) hintereinander geschaltet10.

Ein exzellentes technologisches Beispiel für ein solches integriertes Hürdensystem in der Produktion sensitiver, alkoholfreier Erfrischungsgetränke (wie Eistees, Sportgetränke oder alkoholfreies Weizenbier) stellt die folgende Kombination dar2:

  • Hürde 1 (Intrinsischer Säuregehalt): Absenkung des pH-Wertes auf ca. 3,5 bis 4,0 durch den Einsatz natürlicher Säureregulatoren wie Zitronen- oder Milchsäure4. Dies schränkt das mikrobielle Spektrum ein und erhöht die Hitzesensibilität der Keime4.
  • Hürde 2 (Anaerobes Milieu): Eine gezielte Karbonisierung (-Sättigung) verdrängt den Restsauerstoff, hemmt das Wachstum aerober Bakterien und Schimmelpilze und verleiht dem Getränk Frische2.
  • Hürde 3 (Physikalische Entkeimung des Füllguts): Durchführung einer produktschonenden Kurzzeiterhitzung (KZE) zur Eliminierung der vegetativen mikrobiellen Hintergrundbelastung12.
  • Hürde 4 (Physikalische Verpackungsentkeimung): Aseptische Abfüllung in Flaschen, deren Verschlusskappen im laufenden Prozess mittels einer schmerzlosen Claranor-Pulsed-Light-Anlage rückstandsfrei und athermisch sterilisiert wurden32.
  • Hürde 5 (Kaltentkeimung im Abfüllmoment): Die präzise Zudosierung von Dimethyldicarbonat (Velcorin) unmittelbar vor dem Füllventil dient als finale Absicherung gegen eine eventuelle minimale Rekontamination während des physikalischen Füllvorgangs, bevor der Wirkstoff spurlos zu Kohlendioxid und Methanol zerfällt47.

Durch die technologische Kombination dieser komplementären Hürden wird die Haltbarkeit des alkoholfreien Getränks maximiert, ohne dass der Verbraucher sensorische Einbußen oder unerwünschte chemische Konservierungsmittel auf der Zutatenliste akzeptieren muss6.

Für die Zukunft der Haltbarmachung zeichnet sich eine deutliche Verschiebung hin zu bio-basierten und biotechnologischen Konservierungsstoffen ab6. Natürliche Glykolipide wie Nagardo (E 246) oder pilzlich gewonnenes Chitosan belegen, dass die moderne Biotechnologie in der Lage ist, hochwirksame, umweltfreundliche und gesundheitlich unbedenkliche Schutzsysteme zur Verfügung zu stellen, die den anspruchsvollen Clean-Label-Kriterien gerecht werden und gleichzeitig die mikrobiologische Stabilität bei der ambienten, ungekühlten Lagerung garantieren6. Gemeinsam mit der kontinuierlichen Optimierung hocheffizienter, nicht-thermischer physikalischer Systeme (wie HPP und PEF) und der Etablierung rein physikalischer, chemikalienfreier Verpackungssterilisationen wird die Getränkeindustrie somit nachhaltiger, sicherer und qualitativ hochwertiger9.

Referenzen

  1. Die neue Art zu trinken: Die spannenden Getränketrends, die 2026 bestimmen werden, https://de.graphicpkg.com/resources/drink-different-the-bold-beverage-trends-taking-over-2026/
  2. Wie alkoholfreie Getränke entstehen – Herstellungsverfahren – HOL’AB!, https://holab.de/sortiment/alkoholfrei/entstehung-alkoholfreier-getraenke
  3. Wie entstehen alkoholfreie Getränke eigentlich? – Lust & Feast, https://www.lustandfeast.com/blogs/journal/wie-entstehen-alkoholfreie-getraenke
  4. Thermische Haltbarmachung erfordert Sorgfalt und Planung – drinktec, https://www.drinktec.com/de-DE/branchen-insights/besondere-aspekte-der-thermischen-haltbarmachung/
  5. Modern non-thermal preservation technologies for beverages. Schematic… – ResearchGate, https://www.researchgate.net/figure/Modern-non-thermal-preservation-technologies-for-beverages-Schematic-overview-of_fig3_399564106
  6. ▷ Nagardo® | Natürliches Getränke Konservierungsmittel| LANXESS, https://lanxess.com/de-de/produkte/marken/nagardo
  7. Minimal Processing für schonende Haltbarkeit – Anuga FoodTec, https://www.anugafoodtec.de/magazin/neue-weger-der-haltbarkeit.php
  8. What Do People Expect From ‚Clean Label‘ Foods & Beverages? – Kline + Company, https://klinegroup.com/articles/what-do-people-expect-from-clean-label-foods-beverages/
  9. A Comprehensive Review on Non‐Thermal Technologies in Food Processing & Implementation in Different Food Industries: Limitations and Challenges – PMC, https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC13072071/
  10. Diese Methoden machen Lebensmittel haltbar – Österreich isst informiert, https://www.oesterreich-isst-informiert.at/herstellung/diese-methoden-machen-lebensmittel-haltbar/
  11. Konservierungsstoffe: Liste, Lebensmittel und Gefahren – Zentrum der Gesundheit, https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/ernaehrungsformen/ungesunde-ernaehrung/konservierungsstoffe
  12. KHS Innopro KZE – Kurzzeiterheitzer – YouTube, https://www.youtube.com/watch?v=armuBpNBEpY
  13. Tunnel and flash pasteurizers: what are they and how do they work? – Co.Mac., https://www.comacgroup.com/tunnel-and-flash-pasteurizers-what-are-they-and-how-do-they-work/
  14. Heißabfüllung vs. Kaltabfüllung: Was sind ihre Prozesse und Unterschiede? – Zuverlässiger Hersteller von Glasflaschen, Gläsern und Behältern | Roetell, https://www.roetell.com/de/hot-filling-vs-cold-filling-whatre-their-processes-and-differences/
  15. Abfüllen – Obstpresse, http://www.obstpresse.de/Abfuellen.html
  16. Welche Gläser für welchen Zweck? Twist-Off, Weck & Co. erklärt – myRex, https://www.myrex.at/blog/tipps/welche-glaeser-fuer-welchen-zweck-twist-off-weck-co-erklaert
  17. Verwendung von Drahtbügelgläsern – Gläser und Flaschen, https://www.glaeserundflaschen.de/steffi/steffi-kocht-ein/steffi-erklaert/verwendung-von-drahtbuegelglaesern/
  18. Advances in non-thermal food processing: a comprehensive approach to nutrient retention, food quality, and safety – RSC Publishing, https://pubs.rsc.org/en/content/articlehtml/2025/fb/d5fb00136f
  19. High Pressure Processing (HPP) – thyssenkrupp Uhde, https://www.thyssenkrupp-uhde.com/high-pressure-processing/en
  20. High Pressure Processing (HPP) equipment for large beverage productions, https://www.nal.usda.gov/research-tools/food-safety-research-projects/high-pressure-processing-hpp-equipment-large-beverage
  21. A Review on the Effect of High Pressure Processing (HPP) on Gelatinization and Infusion of Nutrients – PMC, https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7287844/
  22. High Pressure Processing Equipment Market Size & Share,2033, https://www.persistencemarketresearch.com/market-research/high-pressure-processing-equipment-market.asp
  23. High Pressure Processing (HPP) Equipment Market Size, Share 2034 – Fortune Business Insights, https://www.fortunebusinessinsights.com/high-pressure-processing-hpp-equipment-market-111050
  24. What are the benefits of PEF processing? – Pulsemaster, https://www.pulsemaster.us/why-pef
  25. Comprehensive review on pulsed electric field in food preservation: gaps in current studies for potential future research – PMC, https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10318501/
  26. Pulsed Electric Field Processing Applications in the Food Industry | CFAES Knowledge Hub, https://cfaes.osu.edu/fact-sheet/pulsed-electric-field-processing-applications-food-industry
  27. The Benefits of Treating Pineapple Juice with Pulsed Electric Fields (PEF), https://www.opticept.se/the-benefits-of-treating-pineapple-juice-with-pulsed-electric-fields-pef/
  28. Types of Non-Thermal Process Validation – Certified Laboratories, https://certified-laboratories.com/blog/types-of-non-thermal-process-validation/
  29. Möglichkeiten der Packmittelsterilisation – drinktec, https://drinktec.com/de-DE/branchen-insights/packmittelsterilisation-in-der-getraenkeindustrie/
  30. How Is Pulsed-Light Used To Process Foods? | VCE Publications | Virginia Tech, https://www.pubs.ext.vt.edu/FST/FST-357/FST-357.html
  31. UV-​Desinfektion in der Wasserversorgung – DVGW, https://www.dvgw.de/themen/wasser/wasserwerk-und-aufbereitung/uv-desinfektionsgeraete
  32. Food & beverage Pulsed Light and UV packaging sterilization – Claranor, https://www.claranor.com/en/solutions-2/sterilization-of-food-beverage-packaging-by-pulsed-light/
  33. Pulsed light sterilization for caps – Claranor, https://www.claranor.com/en/industrial-cases/pulsed-light-sterilization-for-caps/
  34. Regulations and Standards on Application of UV Light for Water, Food and Beverages, https://uvsolutionsmag.com/articles/2024/regulations-and-standards-on-application-of-uv-light-for-water-food-and-beverages/
  35. Bestrahlung von Lebensmitteln: Nur für wenige Produkte erlaubt – Lebensmittelklarheit, https://www.lebensmittelklarheit.de/informationen/bestrahlung-von-lebensmitteln-nur-fuer-wenige-produkte-erlaubt
  36. Novel Food » Zulassung von neuartigen Lebensmitteln – Händlerbund, https://www.haendlerbund.de/de/ratgeber/branchen/novel-food
  37. MIT VITAMIN D ANGEREICHERTE LEBENSMITTEL – Verbraucherzentrale, https://www.verbraucherzentrale.de/sites/default/files/2021-10/marktcheck-report-vitamin_d.pdf
  38. Behandlung von Milch mit UV – Potentiale und Grenzen – OpenAgrar, https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00014257/A1785-presentation.pdf
  39. Ultraschall-Extraktion und Haltbarmachung, https://www.hielscher.com/de/extraction_01.htm
  40. What is membrane filtration and how does it work | Alfa Laval, https://www.alfalaval.us/products/separation/membranes/what-is-membrane-filtration/
  41. Industrial Food and Beverage Applications – BEVERAGE PRODUCTION – Parker Hannifin, https://corpapps.parker.com/interactive-media/parker-hannifin-world/food-and-beverage-applications/beverage-production.asp
  42. The Role of Membranes in Microbial Retention – Filtersource.com, https://help.filtersource.com/hc/en-us/articles/360001369054-The-Role-of-Membranes-in-Microbial-Retention
  43. Membrane Filtration | Tetra Pak Global, https://www.tetrapak.com/solutions/integrated-solutions-equipment/processing-equipment/membrane-filtration
  44. Transforming the beverage industry through cutting-edge membrane filtration, https://wafilinsystems.nl/transforming-the-beverage-industry-through-cutting-edge-membrane-filtration/
  45. Sind Konservierungsstoffe in Lebensmitteln ungesund? – AOK, https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/sind-konservierungsstoffe-in-lebensmitteln-ungesund/
  46. Zusatzstoff – mit Konservierungsstoff – uwm Kulinaria GmbH & Co. KG, https://www.uwm-kg.de/zusatzstoff-mit-konservierungsstoff/
  47. Velcorin® – Dimethyldicarbonat – Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN), https://www.bgn.de/praevention-arbeitshilfen/praxishilfen-service/vorschriften-und-arbeitssicherheitsinformationen/asi-zum-download/asi_8-07.pdf
  48. Informationen zum Einsatz von Dimethyldicarbonat (DMDC) in Erfrischungsgetränken – Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke, https://www.wafg.de/fileadmin/positionen/wafg-informationen_zum_einsatz_von_dimethyldicarbonat_in_erfrischungsgetraenken.pdf
  49. Dimethyldicarbonat (DMDC) – Bestimm B-590.61.157.. – Mebak.org, https://www.mebak.org/en/suche?tag=DMDC
  50. Velcorin for Wine Production: Applications & FAQs | Scott Laboratories, https://scottlab.com/velcorin-for-wine-production-faqs-applications
  51. Velcorin® | Mikrobiologischer Schutz für Getränke – Lanxess, https://lanxess.com/de-de/produkte/marken/velcorin
  52. Velcorin® Dimethyldicarbonat, 2.Gefahrstoffinformation – BGN Branchenwissen, https://vorschriften.bgn-branchenwissen.de/daten/asi/a8_07/2.htm
  53. Dimethyldicarbonat – Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Dimethyldicarbonat
  54. Konservierungsstoffe – Haltbarmacher oder Krankmacher? | Verbraucherzentrale Hamburg, https://www.vzhh.de/themen/lebensmittel-ernaehrung/zusatzstoffe-e-nummern/konservierungsstoffe-haltbarmacher-krankmacher
  55. Nagardo® | Murphy and Son, https://www.murphyandson.co.uk/wp-content/uploads/2026/03/Nagardo-TDS.pdf
  56. –LXS NAGARDO Newsletter 0221_3pager.qxp_- – Lanxess, https://lanxess.com/-/media/Project/Lanxess/Corporate-Internet/Products-and-Solutions/Brands/Velcorin/Shelf-Stable/Nagardo-Velcorin-Shelf-stable-Flyer_US.pdf
  57. –LXS NAG Brochure EN 1022.qxp_- – Lanxess, https://lanxess.com/-/media/project/lanxess/corporate-internet/products-and-solutions/downloads/brochures/nag_brochure-en.pdf?original=true&hash=8DA85F8E1F76A5F66433D93451B9E4AF
  58. Chitosan and its applications in oenology – OENO One, https://oeno-one.eu/article/view/7262
  59. Does Fungal Chitosan Leave Noticeable Traces in Treated Wines? – PMC, https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11544894/
  60. Die Verwendung von Chitosan in der Önologie – AEB Group, https://www.aeb-group.com/de/wie-wirkt-chitosan
  61. Liste der in der Europäischen Union zugelassenen Lebensmittelzusatzstoffe – Chemie.de, https://www.chemie.de/lexikon/Liste_der_in_der_Europ%C3%A4ischen_Union_zugelassenen_Lebensmittelzusatzstoffe.html
  62. Benzol in Erfrischungsgetränken – alte Kontaminante in neuem Gewand – Untersuchungsämter-BW, https://www.ua-bw.de/pub/beitrag.asp?subid=2&ID=3316
  63. Alkoholfreie Getränke, Getränkeansätze, Getränkepulver – Untersuchungsergebnisse 2007, https://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/warengruppen/wc_32_alkoholfreie_getraenke/ue_2007_alkoholfreie_getraenke.htm
  64. Bildet sich aus Benzoesäure in Lebensmitteln Benzol? – ERNÄHRUNGS UMSCHAU, https://ernaehrungs-umschau.de/news/bildet-sich-aus-benzoesaeure-in-lebensmitteln-benzol/
  65. Hinweise auf eine mögliche Bildung von Benzol aus Benzoesäure in Lebensmitteln – Stellungnahme Nr. 013/2006 des BfR vom 1. Dez – Bundesinstitut für Risikobewertung, https://www.bfr.bund.de/cm/343/hinweise_auf_eine_moegliche_bildung_von_benzol_aus_benzoesaeure_in_lebensmitteln.pdf
  66. EU-weit einheitliche Lebensmittel-Kennzeichnung – BMLEH, https://www.bmleh.de/DE/themen/ernaehrung/lebensmittel-kennzeichnung/pflichtangaben/lebensmittelkennzeichnung-wichtigsten-vorgaben-lmiv.html
  67. EMPFEHLUNG ZUR KENNZEICHNUNG VON WEINBEHANDLUNGSMITTELN IM WEIN – Laffort, https://laffort.com/wp-content/uploads/Certificats/CT_DE_Liste_Additifs.pdf
  68. How Chitosan Can Support the Food Industry – Primex Iceland, https://www.primex.is/articles/how-chitosan-can-support-the-food-industry
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